TheaterCompagnie von KiS-Kultur: Straubinger Totentanz

Der Straubinger Totentanz von Matthias Pöschl (1924-2007), eine Betrachtung eines Bilderzykluses im Friedhof St. Peter zu Straubing, zeichnet den Tod als Partner unserer letzten Zwiesprache: humorvoll, kraftvoll, direkt in niederbairischer Mundart. Aber immer setzt er den Schlusspunkt – unüberhörbar, unerbittlich, unwiderruflich. Dass die Theologie des christlichen Sterbens hineingedichtet ist, wird der Zuschauer erfahren, seiner eigenen zweiflerischen Ungewissheit zur Wegweisung. Doch ist der Tod nicht das Letzte. Er ist Tor zu neuem, unsterblichem Leben. Aus diesem Grund brennt bei der Schwarzacher Inszenierung des Straubinger Totentanz stets die Osterkerze als unübersehbares Zeichen der Auferstehung und des Lebens mit Christus. Musik und Gesang aus dem reichen Schatz der geistlichen Volksmusik wollen das Dargestellte meditativ vertiefen. Die Schwarzacher TheaterCompagnie von KiS-Kultur spielt unter Leitung von Wolfgang Folger fünf Bilder: Tod und Bauer, Tod und Totengräber, Tod und Wucherer, Tod und Klosterfrau, Tod. Die musikalische Begleitung übernehmen Die Degenberger, eine a-capella-Frauenformation und eine Stubenmusi.
TheaterCompagnie von KiS-Kultur
Die Degenberger
Wolfgang Folger | Regie
Info:
Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung im Lkr. Freyung-Grafenau


