Das Institut Français München war wieder der bewährte Austragungsort der Fête de la Musique. Philippe Moreau von ADFM - association democratique des français de Munich - lud ein und alle, alle kamen.
Das Französische Institut zusammen mit seinem Direktor Jean-Philippe Arnould stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung. Dort, wo ansonsten fleißig französische Vokabeln, die Grammatik gelernt wird und die französische Konservation gepflegt wird, musizieren, singen und tanzen an diesem Tag viele Musik-Amateure wie Profis bis in die späten Abendstunden.
Begünstigt vom schönen Wetter verwandelten sich der Garten
und das Haus des Institus in singende klingende Areale.
Im Festzelt traten auf: Julien Tzschoppe-Bouveret und Odin Boenning, (Gitarren) zum Mitsingen, Moncafeo Roland Fritsch mit Musette und Tango, Click-Cklack Step Studio mit gekonnten Steppdarbietungen, Stefan Schwänzl, (Saxophon), Walter Frammelsberger (Gitarre) mit Musik aus Spanien und Lateinamerika, die Theatertruppe ELEMEC mit Auszügen des Stückes Paris-sur-Scène, Jean-Paul Donzey mit Brassens , die Big Blue Big Band boten Jazz, Lateinamerikanisches und „Funk-Rock“, Bernard Louvion und Danilo Feilmayer (Gitarren) mit französischen Chansons.
Die gelungene Musikveranstaltung „Fête de la Musique“, die den Ursprung der Europa-Tage der Musik darstellt, dauerte bis in die späten Abendstunden, wobei die Besucher auch Getränke und Spezialitäten aus Frankreich verköstigen konnten. Auch in Berlin, Görlitz, Kamenz, Potsdam, Saarbrücken, Weimar, Weingarten und in der Region Südhessen wurde die Fête de la musique gefeiert.
Die Fête de la Musique ging ursprünglich 1982 von den Franzosen aus, die den Tag des Sommeranfanges eines jeden Jahres - zum Musizieren auf öffentlichen Plätzen, Balkonen und Straßen u.a. nutzen – völlig spontan und jeder so gut er kann. Die Europa-Tage der Musik folgten gern diesem Beispiel, mussten aber den Zeitraum auf vierzehn Tage erweitern, da auch viele Veranstaltungen auf Grund der Witterung als Indoorveranstaltungen durchgeführt werden.