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Drei Wettbewerbe: eine Begegnung

28.11.2011

15 Jazzorchester aus ganz Bayern mit rund 400 jungen Musikern treffen sich am zweiten Adventwochenende zur größten bayerischen Jazzbegegnung für Jazzorchester in der Musikakademie Marktoberdorf. Parallel findet in diesem Jahr der Vorentscheid zur 10. Bundesbegegnung Jugend jazzt für Jugendjazzorchester mit Skoda Jazz Preis und der Bayerische Orchesterwettbewerb, Kat. E für nicht-professionelle Jazzorchester statt. In Marktoberdorf entscheidet sich, welches Jugendjazzorchester Bayern bei der 10. Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ mit Skoda Jazz Preis in 2012 in Dresden vertritt und welches nicht-professionelle Jazzorchester Bayerns zum Deutschen Orchesterwettbewerb 2012 nach Hildesheim fahren wird.


Die hochkarätige Jury mit Eberhard Budziat, Stuttgart, Axel Prasuhn, Regensburg, Prof. Claus Reichstaller, München, Harald Rüschenbaum, München und Prof. Thomas Zoller, Dresden, wird die Vorspiele bewerten. Gleich im  Anschluss an die Wertung haben die Teilnehmer Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Juroren.

Die Begegnung der Musiker steht im Vordergrund. Die „Jugend jazzt“ Workshops mit den Juroren und die abendliche „Session“ laden zum Zuhören und Mitmachen ein.

Die Wertungskonzerte finden bei freiem Eintritt im Richard-Wengenmeier-Saal der Musikakademie statt. Bis zu 25 Minuten darf vorgespielt werden. Dabei muss Jazz zu hören sein. Mindestens drei Stücke unterschiedlichen Charakters mit Improvisation sind vorzutragen.

Im „Jazzcafé“ im Foyer ist für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Gäste während der Umbaupausen und am Abend gesorgt.

Bei der „Jugend jazzt Matinée“ am Sonntagvormittag gibt eine Auswahl der Jazzorchester einen Querschnitt durch das Wettbewerbsprogramm. Mit Spannung wird die Bekanntgabe der Ergebnisse erwartet. Statt Geldpreisen können bei „Jugend jazzt“ Fördermaßnahmen in Form von Workshops, Konzertauftritte, Studioaufnahmen und Sachpreise gewonnen werden. Erstmalig vergibt die Waltraud und Gunter Greffenius Stiftung ein Stipendium für besonders talentierte junge Musiker.

Der durch die doppelten Abiturabgänger 2011 aufgrund G8 gefürchtete Einbruch bei den Jazzorchestern an den Gymnasien ist erfreulicherweise ausgeblieben. Die unermüdlichen Bandleader haben die freien Plätze mit jüngeren Mitspielern besetzt, daraus resultiert eine starke Verjüngung der teilnehmenden Bands.

Unter Downloads finden Sie die Teilnehmerliste und den Zeitplan.

 
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